Vereinsarbeit :

 
   

Vereinsarbeit des Mobstop e.V.

 

Wir haben den Verein zur Bekämpfung von Mobbing am Arbeitsplatz und zur
Unterstützung von Betroffenen, deren Angehörigen und Freunde gegründet,
um mit unserem Anliegen auch ernsthaft gesellschaftlich wahrgenommen zu werden.                   
Im Kern sind wir sind ein Team von Fachleuten aus verschiedenen Bereichen, die sich zum Thema "Mobbing am Arbeitsplatz" austauschen und gegenseitig ergänzen. 

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im 
Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung (§§ 51ff) 
in der jeweils gültigen Fassung. Zweck des Vereins ist die gesellschaftliche 
Aufklärung und Prävention von Mobbing am Arbeitsplatz, sowie Hilfe und 
Unterstützung von Betroffenen durch Bereitstellung von Informationen und Unterstützung von Selbsthilfegruppen.

Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch 
Unterstützung von Selbsthilfegruppen für Mobbingopfer,
Information und Unterstützung von Arbeitgebern zur Prävention von Mobbing im Unternehmen,
Informationsveranstaltungen und Vorträge,
Austausch und Zusammenarbeit mit Fachleuten aus Wissenschaft, Politik, 
Gewerkschaft, Kirche, Behörden, Verbänden, Juristen, Ärzten und Menschen, 
die sich im besonderen Maße mit dem Phänomen Mobbing beschäftigt haben.

Unsere Hauptaufgabe sehen wir jedoch im Aufbau eines lokalen Netzwerks,
das den Einzelnen auffängt und ihm weiterhilft. Der Erfahrungsaustausch der Selbsthilfegruppen, z.B. auch über Therapien oder bereits stattgefundenen Beratungen, ist hierbei von zentraler Bedeutung.

- Wir erstellen fortlaufend, gezielt und bedarfsorientiert Informationen zum Thema Mobbing
- Wir halten Kontakt zu Institutionen auf lokaler Ebene und bringen unser Anliegen entspr.ein
- Wir halten Kontakt zu anderen Selbsthilfegruppen und tauschen uns aus

Das kostet neben Zeit und ehrenamtlichem Engagement
- Notar- und Gerichtsgebühren für die Vereinsgründung
- laufende Verwaltungsausgaben (Papier, Porto, Toner, Telefon, Raumnutzung)                         - Auslagen für Einrichtung, Pflege und Unterhalt der Homepage                                                  - Erstellung von Unterlagen für Vorträge und Veranstaltungen
- Fahrtkosten zu besonderen Treffen und Vorträgen, zum Austausch mit anderen, zur Einholung weiterer Informationen ...

In 2008 

Unterstützten wir maßgeblich die 1. Mobbing-Selbsthilfegruppe Mönchengladbach durch Planung, Organisation, Entwurf der Flyer und Erstellung des Projektberichts zur Veranstaltungsreihe „Mobbing ist Stress am Arbeitsplatz“. Unter dieser Thematik fanden folgende Einzelveranstaltungen statt:

Zur Eröffnung der Ausstellung „Mobbing bildlich“ begrüßten wir am 22.09.08 im Rahmen der Selbsthilfewoche des Partitätischen Wohlfahrtverbandes in dessen Mehrgenerationenhaus, Friedhofstr. 39 in MG-Rheydt, Norbert Bude, Oberbürgermeister der Stadt Mönchengladbach.

Alternativen zur Behandlung psycho-somatischer Krankheitsbilder stellte Klaus Taube, Heilpraktiker und struktureller Körpertherapeut, in einem Vortrag am 22.09.08 vor.

Thomas Kirchen, Arbeitspsychologen und Dipl. Sozialpädagoge, stellte seine Untersuchungs-ergebnisse zum Thema "Mobbing im Bildungs-, Sozial- und Gesundheitswesen“ am 23.09.08 vor.

Am 17.10.08 fand in Kooperation mit der Friedrich-Ebert-Stiftung ein Ganztagsseminar unter Leitung von Dr. Gunnar Lindner zum Thema „Effektiv Kommunizieren bei destruktiven Teamprozessen" statt.

Am 15.10.08 und 22.10.08 wurden zwei Abendkurse unter der Leitung von Martina Kuschel, Dipl.Sozialpädagogin und WenDo Trainerin, zum Thema "Burnout? Ausgebrannt? Die Lebensfreude im Alltag neu entfachen" durchgeführt.

Am 25.10.08 gab es im Rahmen der Infobörse für Frauen einen Erlebnisvortrag von Susanne Thielen, Ergotherapeutin mit Zusatzausbildung in Verhaltenstherapie, unter dem Titel „Wege aus dem Stress - wie Ergotherapie begleiten kann...".
Außerdem standen wir an einem Infostand der Mobbing-Selbsthilfegruppen MG für Gespräche zur Verfügung.

Abschluss bildete der Workshop "Mobbing ist Stress am Arbeitsplatz (oder ist Stress Mobbing am Arbeitsplatz?)", in dem Methoden zur nachhaltigen und pragmatischen Umsetzung der erworbenen (Er-)Kenntnisse von den Mitgliedern der Mobbing-Selbsthilfegruppen erarbeitet wurden.

Ohne die finanzielle Unterstützung der DAK und der gemeinsamen Projektförderung von IKK, AOK, BKK und Knappschaft, sowie der Barmer Ersatzkasse, der Landwirtschaftlichen Kasse und der Kaufmännischen Kasse durch Mittelzuwendung an die 1. Mobbing-Selbsthilfegruppe wäre dieses Projekt in diesem qualitativ hochwertigen Umfang nur begrenzt möglich gewesen. Wir danken an dieser Stelle den vorgenannten Krankenkassen für die Unterstützung der 1. Mobbing-Selbsthilfegruppe. Der von uns in diesem Zusammenhang für die Krankenkassen erstellte umfassende Projektbericht kann nebst zugehörigen Anlagen bei uns angefordert werden.

Unser erstes Ziel nach Vereinsgründung hieß

- 1000 St. Faltblätter drucken lassen und öffentlich auslegen (Wir danken der Sparda-Bank West eG für die Spende, die es uns in 2006 ermöglichte sogar 5000 Faltblätter drucken zu lassen.)
Diese Faltblätter sind leider aufgebraucht bzw. völlig veraltet...
Unser nächstes Ziel lautet daher:
Erstellung und Druck neuer Faltblätter. 

In 2007

- hielten wir im Frühjahr und im Herbst zwei Vorträge

- organisierten wir mit Unterstützung der Stadtbibliothek eine Autorenlesung zum Thema "Mobbing - ein gesellschaftliches Problem, das uns alle etwas angeht..." 

- haben wir unsere Anliegen und unsere Kenntnisse bei der Erstellung des Familienberichtes der Stadt Mönchengladbach eingebracht

- unterstützten wir die Gründung einer zweiten Mobbing-Selbsthilfegruppe in MG

Wir danken der Stadt Mönchengladbach, insbesondere der Stadtbibliothek und der Gleichstellungsstelle, für die gute Zusammenarbeit.

Sie können unsere Arbeit unterstützen durch
- Ihre Anregungen und Ideen (siehe Kontakt)